über uns

Das „Festival of Sensations“ ist ein queer-feministisches und körperpositives Festival, das vom 26-28.8.2022 in Hainburg, Österreich. Insgesamt 400 Personen erleben queere Kunst mit allen fünf Sinnen (Sehen, Riechen, Schmecken, Hören und Fühlen). Diverse queere Künstler*innen aus ganz Europa schaffen partizipatorische Erfahrungsräume, die notwendiger denn je sind. 

berndelchen

unser Konzept

Ein bunter Karneval der Queerness & Body Positivity!

Selten sind die Orte, an denen wir tun können, was wir wollen. Orte, an denen wir unseren Wünschen und Ausdrucksformen frei nachgehen dürfen, an denen gesellschaftliche Normen abgelegt werden können. Das Festival der Sensationen ist ein Event, das einen solchen Ort schafft: Ein bunter Karneval der Queerness & Body Positivity!

Die Gäste können nicht nur Performances, Talks, Kunst und Theater sehen, sondern auch selbst künstlerisch aktiv werden – unter Berücksichtigung der jeweils notwendigen Gesundheitsschutzmaßnahmen. 

Der Body-Positive-Ansatz der Veranstaltung schafft eine Grundlage, um sich wieder sanft mit sich selbst und anderen zu verbinden. Nach 2 Jahren Pandemie ist es für uns alle essenziell, sich und andere neu kennen und lieben zu lernen. Unser Festival wird dafür mit Workshops, Kursen, Vorträgen und interaktiven Spielen sorgen und Werkzeuge bereitstellen, um neue Verbindungen herzustellen.

Zustimmung, Sorgfalt und Vertraulichkeit

Im Zentrum der Veranstaltung stehen die drei Cs: Consent, Care und Confidentiality. Das Einverständnis aller Beteiligten, Rücksichtnahme und Vertraulichkeit. Darüber hinaus wird es genügend Raum für eigene Kreativität, Experimente und Selbstdarstellung geben. Wir laden unsere Gäste ein, sich kreativ einzubringen und Teil des Festivals zu werden.

Das Festival der Sensationen entstand aus dem Wunsch heraus, queeren Ausdrucksformen eine Plattform zu geben und sie ins Zentrum statt nur an den Rand zu stellen. Wir bemühen uns, einen sicheren Raum für sinnliche Entfaltung, körperlichen Ausdruck zu bieten und schaffen ideale Bedingungen durch unser vielfältiges Programm, das sowohl partizipativ ist als auch zum Zusehen und Genießen einlädt. 

die queere Community zusammenbringen

Das Festival möchte auch Gelegenheiten zum Netzwerken bieten – indem wir queere Aktivisten und Moderatoren aus ganz Europa einladen. Gemeinsam statt allein und an der frischen Luft statt im Internet! 

In unserer Gesellschaft werden viele Menschen ausgegrenzt. Queere und dicke Menschen sowie Menschen mit Migrationshintergrund erleben oft das Gefühl, ausgegrenzt, angestarrt und beurteilt zu werden. Dieses Festival zielt darauf ab, einen sicheren Raum zu schaffen, in dem sie ihre Bedürfnisse und Ausdrucksformen kreativ und künstlerisch ausleben können. Queere Kunst soll gefeiert und das Netzwerk gestärkt werden. Gemeinsam statt allein und an der frischen Luft statt im Internet.  

Zahlreiche Workshops, Performances & Theaterproduktionen, Installationen, Live-Musik, DJ-Sets, eine Kostümecke, Filmvorführungen, Talks und Diskussionen vereinen im Rahmen dieses Festivals die Themen Sinnlichkeit, Sexualität, Gender, Utopie, Liebe und Verbundenheit.

Auf dem Festival of Sensations ist kein Platz für:

  • Leute, die denken, es gibt nur zwei Geschlechter
  • Menschen, die „keine Farbe sehen“
  • Menschen, die denken, dass dicke Menschen einfach mehr Sport treiben sollten und ungesund sind
  • Menschen, die perverse Menschen für krank/beschämend halten
  • Menschen, die behinderten Menschen ihre Sexualität verweigern
  • Menschen, die denken, dass arme Menschen faul sind
  • Menschen, die Migranten für homophob und gewalttätig halten
  • Menschen, die denken, dass Cis-Männer die wahren Opfer des Patriarchats sind

Uns ist bewusst, dass sexuelle Orientierung und/oder Geschlechtsidentität nur eine von vielen marginalisierten Zugehörigkeiten sind – Menschen sind nicht nur queer, sondern erfahren auch andere Formen der Marginalisierung, darunter Schwarze und People of Color, Menschen mit Behinderungen, Alte, Dicke , neurodiverse Menschen, Menschen mit Migrationsgeschichte oder Menschen, die als Migranten gelesen werden, Menschen mit niedrigem Einkommen oder geringer Bildung etc. Bei der Organisation des Festivals der Sensationen bemühen wir uns, die spezifischen Bedürfnisse zu berücksichtigen, die sich aus unterschiedlichen Diskriminierungserfahrungen ergeben und einen möglichst barrierefreien Raum zu schaffen.

 

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